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www.ecologic.eu Mglichkeiten und bestehende Instrumente fr eine Integration von kosystemleistungen in die Agrarpolitik Timo Kaphengst Ecologic Institut Berlin 12.11. 2012 Berlin, Workshop zur Umsetzung des


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Möglichkeiten und bestehende Instrumente für eine Integration von Ökosystemleistungen in die Agrarpolitik

Timo Kaphengst Ecologic Institut Berlin

12.11. 2012 1 Berlin, Workshop zur Umsetzung des Ökosystemleistungs-Ansatzes

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Inhalt

  • Kurzer Überblick über die Gemeinsame Agrarpolitik (CAP)
  • ÖSL in der Agrarpolitik heute

Öffentliches Geld für öffentliche Güter? Agrarumweltmaßnahmen – Stand und Aussicht Common Monitoring and Evaluation Framework (CMEF) der Ländlichen Entwicklung

  • Grundsätzliches: ÖSL der Landwirtschaft
  • PES: Zwei Beispiele aus Deutschland
  • Schlussfolgerungen

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Kurzer Überblick zur Gemeinsamen Agrarpolitik (CAP)

  • Unterscheidung in Direktzahlungen und

Ländliche Entwicklung

  • Cross Compliance (Standards für

Umwelt, Tierhaltung und Lebens- mittelsicherheit)

  • CAP nach 2014:
  • Greening der ersten Säule (bis zu 30% der

Zahlungen): Fruchtfolgenerweiterung, Dauergrünland, ökologische Vorrangflächen

  • Vorschläge zur Umverteilung des Budgets

zwischen den Säulen

  • Verstärkter Augenmerk auf Bodenschutz bei

CC

Quelle: ¡BUND ¡2012 ¡

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  • Öffentliche Güter der Landwirtschaft in der EU nach Cooper et al. 2009:

Agrarlandschaften, Agro-Biodiversität, Wasserqualität und Wasserverfügbarkeit, Bodenfunktionalität, Klimastabilität (Kohlenstoffspeicherung und THG-Emissionen), Luftqualität, Resilienz gegenüber Feuer und Überflutungen.

  • Nahrungsmittel kein öffentliches Gut: wird über Märkte vertrieben

(Ausschließbarkeit)

Öffentliches Geld für öffentliche Güter?

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Agrarumweltmaßnahmen – ÖSL in der Landwirtschaft?

  • Vergütung ökologischer Leistungen der Landwirte in Form von

Ausgleichszahlungen für entgangene Einnahmen

  • Wichtigte AUM in Deutschland (basierend auf F. Thomas (2009)):

Fruchtartendiversifizierung (4) Zwischenfrüchte, Untersaaten-Begrünung (9) Umweltfreundliche Ausbringung von Wirtschaftsdünger (5) Anlage von Blühflächen bzw. Schonstreifen (10) Biologische und biotechnische Verfahren des Pflanzenschutzes (5)

  • Debatte um aufwands- oder ergebnisorientierte Vergütung

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Agrarumweltmaßnahmen – ÖSL in der Landwirtschaft?

  • Hindernisse bei der Umsetzung:

Mangelnde Akzeptanz bei Landwirten Fachliche Kritik Mangelnde Ko-Finanzierung Mangelnde politische Akzeptanz

  • Entwicklungstendenzen (F. Thomas 2009):

Verstärkte Konzentration auf Gebietskulissen

  • Gewässerschutz WFD, Artenschutz Natura 2000)

Gesamtbetriebliche Ansätze rückläufig Umstellungs- und Investitionsförderungen

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Common Monitoring and Evaluation Framework (CMEF) der Ländlichen Entwicklung

  • Umweltindikatoren erfasst auf nationaler Ebene

Verminderung des Biodiversitätsverlustes

Farmland Bird Index (FBI)

Erhalt von HNV Farmland und Forst

Veränderungen im Anteil an HNV und bei der landwirtschaftlichen Praxis

Verbesserung der Wasserqualität

Gross nutrient balance (GNB)

Beitrag zum Klimaschutz

Quantitative und qualitative Änderungen in der Bereitstellung von erneuerbarer Energie (in ktoe)

  • Hochskalierung durch Modellrechnungen (z.B. mit Raumis)

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Abhängigkeit der ÖSL in der Landwirtschaft von betrieblicher Praxis und Landschaftsplanung

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Wechselwirkung verschiedener ÖSL in Abhängigkeit der Landnutzung

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PES: Zwei Beispiele für PES in Deutschland

  • Grundwasserschutz durch ökologischen Landbau im Mangfalltal bei München
  • Stadtwerke München unterstützen Landwirte bei Umstellung auf ÖL (Investitionen) und bei

ökologischer Bewirtschaftung (Ausgleich von Ertragsminderungen)

  • Eigentums- und Pachtflächen gleichermaßen berücksichtigt
  • Förderprogramm wird über die normalen Wasserpreise finanziert
  • Northeim Modell (Forschungsprojekt)
  • Produktion ökologischer Güter (im Freiland sichtbaren Leistungen zum Erhalt der Artenvielfalt )

durch Landwirte

  • Honorierung wird über Ausschreibungsverfahren ermittelt
  • Ein Regionaler Beirat entscheidet über ökologische Güter und Finanzbudget
  • Partizipation der Bevölkerung über Befragungen
  • Geld stammt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)

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Schlussfolgerungen mit Bezug zu Thesen

  • Wechselwirkungen von Ökosystemleistungen beachten
  • Regional- und kontextspezifische Prioritäten zwischen Ökosystemleistungen setzen

und diese bündeln

  • Private Akteure als Geldgeber zusätzlich hinzuziehen, Verantwortung muss aber in

öffentlicher Hand bleiben

  • Landschaftsplanung spielt bei Anwendung des ÖSL-Ansatzes entscheidende Rolle
  • Politik muss Rahmen schaffen, um PES für Landwirte attraktiver zu machen

Kürzung der Direktzahlungen Flexible Programme Attraktive Ausstattung

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Vielen ¡Dank ¡

Timo ¡Kaphengst ¡

Ecologic ¡Ins?tut, ¡Pfalzburger ¡Str. ¡43-­‑44, ¡D-­‑10717 ¡Berlin ¡

  • Tel. ¡+49 ¡(30) ¡86880-­‑0, ¡Fax ¡+49 ¡(30) ¡86880-­‑100 ¡

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